Artenliste des Biotops
Vögel
Zeichenerklärung (Vögel):
Brutvogel auf dem Schulgelände
Brutvogel in der näheren Umgebung der Schule
Gastvogel (z.B. Wintergast oder Durchzügler)
ZPE = Zentrum für Psychiatrie mit Park (früher: PLK).
Rauchschwalbe: gelegentlich auf dem Gelände jagend
Mehlschwalbe: in der Neubronnstraße brütend, häufig auf dem Gelände jagend
Bachstelze: regelmäßig zu beobachten, 1999 erfolgreiche Brut am Schulgebäude.
Gebirgsstelze: am Brettenbach brütend, gelegentlich an den Teichen und am Bachgraben zu beobachten.
Heckenbraunelle: wohl im ZPE-Park Brutvogel, 1997 auch auf dem Schulgelände singend beobachtet.
Teichrohrsänger: seit 1995 alljährlich im Schilf des Schulteiches brütend (Nestfunde und Beobachtung ausgeflogener Jungen). Der Gesang ist ab Mai regelmäßig zu hören. Während der Brutzeit wird das Futter regelmäßig in den angrenzenden Hecken gesucht.
Sumpfrohrsänger: im Mai und Juni halten sich öfters singende Männchen in der dichten Ufervegetation am Wassergraben auf. Eine Brut wäre in Zukunft denkbar.
Klappergrasmücke: der klappernde Gesang ist im April/Mai gelegentlich zu hören (Durchzügler!).
Gartengrasmücke:regelmäßig singend mit Revierverhalten im dichten Gebüsch am Bachgraben( wohl Brutvogel).
Mönchsgrasmücke: in den Heckenbereichen regelmäßig zu beobachten und hier wohl auch brütend.
Zilp-Zalp: Ein Nest mit Jungvögeln wurde im Sommer 1997 entdeckt. Es befand sich im Bereich der Physik zwischen Efeu und Betonwand.
Grauschnäpper: hat im halb offenen Nistkasten einen Brutversuch gemacht, das Gelege aber später verlassen.
Trauerschnäpper: hielt sich einmal auf dem Frühjahrsdurchzug im Gelände auf.
Hausrotschwanz: alljährlicher Brutvogel. Als Niststellen dienen Rolladenkästen und eine künstlich geschaffene Nische.
Gartenrotschwanz: auf dem Frühjahrsdurchzug rastend ( 2 Beobachtungen).
Rotkehlchen: vermutlich im Park des ZPE brütend. Im Winterhalbjahr regelmäßig einige Exemplare, die Gesang und Revierverhalten zeigen.
Nachtigall: am 3.5.1988 sang eine Nachtigall im Wäldchen westlich der Sporthalle und am 27.4.99 in der Hecke am Schulteich.
Amsel: regelmäßig in einigen Paaren im Biotop brütend.
Wacholderdrossel: im benachbarten Park (ZPE) Brutvogel. Die vor 15 Jahren noch starke Brutpopulation ist stark geschrumpft (vermutlich durch Nestplünderei der zahlreichen Rabenkrähen). Früher häufig, Heute nur noch ausnahmsweise nahrungssuchende Vögel auf dem Schulgelände.
Singdrossel: im nahen Park brütend. In manchen Jahren singen einzelne Vögel auch aufdemSchulgeLände (weil die Reviere noch teilweise auf unser Gelände ausgedehnt werden). Regelmäßig auch rastende Tiere aufdem Durchzug.
Schwanzmeise: auf Grund von Beobachtungen flügger Jungvögel kann geschlossen werden, daß die Art in den dichten Hecken brütet.
Wintergoldhähnchen: bei den winterlichen Streifzügen haben sich einzelne Exemplare im Schulbiotop aufgehalten.
Kohlmeise: brütet alljährlich in einigen Paaren in den künstlichen Bruthöhlen (Flug loch weite 32mm oder mehr).
Blaumeise: brütet alljährlich in einigen Paaren in den künstlichen Bruthöhlen (Fluglochweite 28mm).
Haubenmeise: die auf Nadelwälder spezialisierte Art wurde einmal in Hecken bei der Sporthalle beobachtet.
Sumpfmeise: brütet fast jedes Jahr in 1-2 Paaren in Höhlen mit kleinem Flugloch.
Kleiber: brütete 1997 in einer Höhle vor dem Biologiesaal.
Gartenbaumläufer: regelmäßiger Brutvogel im Park (ZPE) und häufiger Gast auf dem Schulgelände. Im Jahr 1988 brütete er in einem Spezialkasten auf dem Schulgelände.
Zaunkönig: die Art überwintert regelmäßig in wenigen Exemplaren auf dem Schulgelände. Die Winterreviere werden oft durch lebhafte Gesänge markiert.
Wasseramsel: am Brettenbach regelmäßig zu beobachten und dort auch brütend.
Goldammer: gelegentliche Beobachtung einzelner Vögel.
Rohrammer: in der dichten Schilffläche des Schulteiches ist seit 1996 ein Schlafplatz entstanden. Im Herbst und Winter nächtigen hier bis zu 100 Vögeln.
Bergfink: im Winterhalbjahr immer wieder zu beobachten, auch am Futterhaus (vordem Bio-Saal).
Buchfink: gehört zu den häufigen Arten. Ein Nest wurde im dichten Zweigwerk eines Mammutbaumes gefunden.
Stieglitz: er dürfte jahrweise in den dichten Hecken des Biotops brüten. Die Art profitiert von den zahlreichen Samen der Wiesenpflanzen (besonders des Löwenzahns).
Zeisig: im Winterhalbjahr immer wieder in teils größeren Schwärmen auftretend . Vorzugsweise die Samen der Schwarzerlen am Bachgraben erntend.
Grünling: das ganze Jahr über anwesend, wahrscheinlich im Schulbiotop brütend.
Dompfaff: außer zur Brutzeit das ganze Jahr zu beobachten, so besonders an Knospen und Beeren unserer großen Hecke.
Kernbeißer: im Winterhalbjahr regelmäßig zu Gast, auch am Futterhaus (vor dem Biologiesaal).
Birkenzeisig: ein Paar dieses im Emmendinger Raum seltenen Vogels konnte vor den Augen einer Biologieklasse an Samen der Kanadischen Goldrute am 9. 2.1998 beobachtet werden.
Girlitz: eine charakteristische Vogelart des Schulgeländes, die durch ihre Singflüge besonders auffällt.
Fichtenkreuzschnabel: gelegentlich überfliegend oder auf dem Gelände rastend.
Feldsperling: jahrweise in den Nisthöhlen mit größerem Flugloch brütend und dort mit der Kohlmeise konkurrierend.
Haussperling: im Bereich der Fahrradständer brütend. Profitiert von den Essensresten der Schüler.
Star: regelmäßig auf dem Schulgelände. In den 3 Starenhöhlen gab es nur Nestbauanfänge, aber aus unerklärlichen Gründen noch keine Brut.
Eichelhäher: regelmäßiger Besucher aus dem ZPE-Park, wo er vermutlich brütet.
Elster: alte Nester lassen darauf schließen, daß die Art auf dem Gelände gebrütet hat.
Saatkrähe: im Winter halten sich immer wieder einzelne Exemplare auf dem Gelände auf.
Rabenkrähe: ganzjährig in einigen Exemplaren. Brutvogel im ZPE-Park.
Schwarzmilan: ein Exemplar über dem Schulgelände kreisend (20.4.1994).
Mäusebussard: im Winterhalbjahr nicht selten jagend und sitzend zu beobachten.
Turmfalke: die im ZPE brütenden Vögel halten sich öfters im Schulgeländeauf. Eine Nisthilfe an der Gebäudewand wurde bisher nicht angenommen.
Habicht: wurde einige Male im nordöstlichen Teil auf Singvogeljagd beobachtet.
Sperber: vor Jahren flog sich ein Sperber, der Spatzen jagte, an der Fensterfront tot und wurde präpariert. Gelegentliche Beobachtungen im Winter.
Waldkauz: im ZPE-Park regelmäßig rufend und wohl auch brütend. Am diesseitigen Brettenbachufer bei der Schule wurde 1997 ein verletzter Waldkauz gegriffen und einer Pflegestation übergeben.
Graureiher: am Brettenbach und den Schulteichen sind immer wieder einzelne Graureiher anzutreffen (wegen des Schulbetriebs meist früh morgens und an Wochenenden).
Stockente: brütet wohl alljährlich auf dem Schulgelände. Es wurden mehrfach Weibchen mit Küken (bis max.12) auf den Teichen beobachtet.
Krickente: es liegt eine einzige Beobachtung (Schulteich) vor.
Lachmöwe: vor Jahren hielten sich einige Jungmöwen kurzfristig am Schulteich auf.
Sonstige Arten (Spechte/ Tauben, Segler u.a)
Grauspecht: am 2.März 1993 hielt sich ein rufendes Männchen am Brettenbach auf.
Grünspecht: regelmäßiger Gast auf den Grünflächen, wo er Erdameisennester aufstöbert. Im ZPE häufig rufend und dort vermutlich brütend.
Buntspecht: gelegentlicher Gast.
Wendehals: im April und Mai 1996 hielt sich über Wochen ein rufender Wendehals im Gelände auf. Dabei untersuchte er einen Teil der Nisthöhlen.
Ringeltaube: die im ZPE brütenden Ringeltauben halten sich zur Futtersuche sehr oft auf dem Schul- gelände auf. 1999 wurde eine nestbauende R. auf dem Schulgelände beobachtet.
Türkentaube: in den vergangenen Jahren hielt sich ein Pärchen im Gelände auf.
Mauersegler: der in der Neubronnstraße zahlreich brütende Mauersegler jagt häufig über dem Schul- gelände. Spezielle Brutkästen an der Sporthalle wurden nicht angenommen.
Alpensegler: am 15.5.1996 überflog ein Alpensegler in niedrigem Flug das Schulgelände; am 28.7.1999 war sein Trillern über dem Schulgebäude zu vernehmen. Der Alpensegler besitzt in Emmendingen den nördlichsten Brutplatz Mitteleuropas. Eisvogel: regelmäßiger Gast am Brettenbach, dem Bachgraben und an den Schulteichen. Im April 1994 balzte ein Paar am Brettenbach und beflog eine Lehmwand mit Brutröhre am jenseitigen Brettenbachufer. Nach einem Hochwasser wurde der Brutversuch abgebrochen.
Feldhase: gelegentlich auf den Wiesen des Biotops zu beobachten
Hermelin: am 11.3.1991 war ein Hermelin (im weißen Winterkleid) zu sehen
Mauswiesel: das scheue Tier wurde mehrfach auf dem Gelände beobachtet.
Zwergmaus: Nestfund im Herbst 1996.
Bisamratte: seit 1996 am neuen Schulteich heimisch.
Eichhörnchen: regelmäßig zu sehen.
Grasfrosch: regelmäßig im Schulteich und einem Wassergraben laichend.
Wasserfrosch: in mehreren Jahren hielt sich ein laut rufendes Exemplar am Teich auf. (ohne Nachwuchs)
Erdkröte: seit Jahren zur Laichzeit in wenigen Exemplaren am Schulteich.
Bergmolch: nicht selten am Schulteich.
Fadenmolch: regelmäßig am Schulteich.
Bachneunauge: am 24.9.97 konnte die Biotop-AG zwei Neunaugen im Bachgraben entdecken und mit Käscher fangen. Nach wenigen Tagen (Demonstration im Unterricht) wurden die Tiere wieder frei- gelassen.
Bäume und Sträucher auf dem Schulgelände
Bäume
Schwarzerle, Grauerle, Winterlinde, Spitz- und Bergahorn, Esche, Bergulme, Kanadische Pappel, Silberpappel, Salweide, Silberweide, Korbweide, Stieleiche, Hainbuche, Zitterpappel, Eberesche, Eisbeere, Eibe, Vogelkirsche, Feldahorn, Nußbaum, Apfel und Traubenkirsche.
Nicht einheimische Bäume
Blauglockenbaum (Pauiownia), Platane, Mammutbaum (Sequoie gigantea), Schwarzkiefer, Robinie, Hemlockstanne, Gingko, Götterbaum (Ailanthus aitissima).
Sträucher
Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen, Wolliger und Gemeiner Schneeball, Liguster, Schwar- zer Holunder, Rote Heckenkirsche, Kornelkirsche, Roter Hartriegel, Hundsrose, Heckenrose, Felsenbirne, Stechpalme, Hasel, Strauch-Kronwicke.
Diese Liste wurde entnommen aus:
D.Knoch: Naturoase zwischen Goethe-Gymnasium und Brettenbach,
Goethe-Gymnasium Emmendingen ( Herausgeber ), 1999zu bestellen unter: